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Schutzpatronin

Im folgenden erfahren sie etwas über die Schutzpatronin des Technischen Hilfswerks, zu Ihren Ehren feiern die Ortsverbände Fulda, Hünfeld und Neuhof alljährlich am
04. Dezember die Barbarafeier im Bonifatiuskloster Hünfeld.
 

Barbara von Nikomedien

Barbara von Nikomedien (Barbara – griechisch „die Fremde“; Lebensdaten laut Legende: Ende des 3. Jahrhunderts) ist eine christliche Heilige, Jungfrau und Märtyrin, deren Existenz historisch nicht gesichert ist. Nach der Legende wurde sie von ihrem Vater enthauptet.

Sie ist die Schutzheilige der Bergleute, Geologen, Glöckner, Glockengießer, Schmiede, Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker, Architekten, Artilleristen, Pyrotechniker, Feuerwehrleute, Totengräber, Hutmacher, der Mädchen und der Gefangenen. Sie zählt zu den Vierzehn Nothelfern und wird gegen Gewitter, Feuergefahr, Fieber, Pest und plötzlichen Tod angerufen.

Eine kleinere Reliquie der Heiligen Barbara befindet sich in der Wallfahrtskirche „St. Hildegard und St. Johannes der Täufer“ in Eibingen im Rheingau. Diese Reliquie gehört zum Eibinger Reliquienschatz, den Hildegard von Bingen zusammengetragen hat. Eine weitere Barbara-Reliquie befindet sich seit 1647 im Altar der St. Antoniuskirche in Iseringhausen.

Barbarafeier

Bergleute, Mineure und Geowissenschaftler feiern auch heute noch die Barbarafeier am 4. Dezember. Dieser Tag wird in allen Bergwerken, Stollen und Tunneln des Abendlandes als Feiertag begangen, an dem die Arbeit ruht und der Schutzpatronin gedacht wird.

Am Barbaratag war es in den Bergbau- und Steinindustriedörfern der Eifel Sitte, dass Bergmänner und Steinmetze vor ihrem Bildnis die Grubenlampen als Weiheleuchten anzündeten, dort zählt die „heilige Frau“ zu den volkstümlichsten Heiligen.

In der deutschen Artillerie-, der Pionier- und der Heeresflugabwehrtruppe, sowie in der Flugabwehrraketentruppe der Luftwaffe, welche sich aus der Artilleriewaffe entwickelt hat, wird am 4. Dezember die Barbarafeier begangen. Dabei wird der Heiligen gedacht, für ihren Schutz vor Schießunfällen gedankt und in das vergangene Jahr zurückgeschaut.

In einigen Feuerwehren im Saarland gedenkt man ebenfalls der Heiligen Barbara, meist am letzten November-Wochenende. Vor der Feier findet ein Gottesdienst statt, bei dem man auch der im Einsatz verstorbenen Kameraden gedenkt. Außerdem rufen die Feuerwehrleute die Heilige Barbara um ihre Fürsprache an, damit sie immer wieder sicher von Einsätzen nach Hause kommen.

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