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Fulda, 25.04.2009

Von Sandsäcken und Rettungsgeräten

- 40 Anwärter bei THW-Basisausbildung


25.04.09 - FULDA - Beleuchtung aufbauen, Hebekissen richtig einsetzen oder mit einer Motorsäge umgehen - dies und vieles mehr hatten am Wochenende 40 Männer und Frauen erfolgreich zu bewältigen, um ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen: anerkannte Helfer beim THW, der "Bundesanstalt Technisches Hilfswerk", zu werden. Immerhin gibt es in der Region Osthessen, dem so genannten "Geschäftsführerbereich Gelnhausen" (Fulda, Vogelsberg, Main-Kinzig) neun Ortsverbände mit fast 400 Aktiven. Und so eine Prüfung ist nicht "im Vorbeigehen" zu bewältigen, sondern dauert einen ganzen Tag. Auf dem Gelände des THW-Ortsverbandes Fulda mussten sie also die Abschlussprüfung der Basisausbildung I bestehen. Sie kamen aus den Ortsverbänden Alsfeld, Lauterbach, Hünfeld, Fulda, Neuhof, Steinau an der Straße, Bad Orb, Wächtersbach, Gelnhausen und Erlensee. Erst mit Bestehen der Prüfung dürfen die Helfer an Einsätzen, an weiterführenden Ausbildungsveranstaltungen und Lehrgängen teilnehmen.

Unter der Leitung vom Ausbildungsbeauftragten Egon Lindner aus Fulda musste die aus drei Abschnitten bestehende Prüfung absolviert werden. Im theoretischen Teil musste ein bundeseinheitlicher Fragebogen ausgefüllt werden. Im praktischen Teil mussten die Helferanwärter ihre Kenntnisse im Umgang mit Pumpen, Aufbau einer Beleuchtung, Umgang mit der Motorsäge, Holz- Gestein- und Metallbearbeitung, Arbeiten mit pneumatischen Hebekissen, Anlegen der persönlichen Schutzaurüstung und die Handhabung mit hydraulischem Rettungsgerät unter Beweis stellen. Nicht vergessen wurde auch das richtige Verlegen von Sandsäcken. Bei der Teamprüfung musste eine Last mittels Brechstangen auf eine Höhe von 30 cm angehoben werden.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften gelegt. Dass die Prüfung nach strengen Gesichtspunkten und qualitativ hochwertigen Maßstäben durchgeführt wurde, beweist die Tatsache, dass nicht alle Prüflinge das begehrte Helferabzeichen erhalten haben. Die beste Prüfung wurde von 2 Helferanwärterinnen abgelegt: Anna Lena Kolbe vom Ortsverband Hünfeld erzielte das beste Ergebnis mit Erreichen der maximalen Punktzahl in allen 3 Prüfungsabschnitten und Johanna Kriegel vom Ortsverband Neuhof leistete sich nur 1 Minuspunkt in der Theorie. Der Ortsbeauftragte von Fulda, Hillenbrand, gratulierte allen Helfern zur bestandenen Prüfung und wünschte ihnen ein "herzliches Glückauf" für den weiteren Weg als ehrenamtlicher Helfer in der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. +++

 

Bericht: Osthessen-News.de
Fotos: Osthessen-News.de, Erwin Hillenbrand

 

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