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Fulda, 04.04.2009

3. dezentrales Sandsackdepot im Kreis Fulda bestückt

Fortbildung für Feuerwehr durch das THW Fulda


Seit einigen Jahren bemüht sich das Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises Fulda stark um die Verbesserung des Hochwasserschutzes im Landkreis Fulda. In den vergangenen Jahren musste immer wieder festgestellt werden, dass auch im Landkreis Fulda auftretende Extremwetterereignisse die Flüsse über die Ufer treten lassen. Aus diesem Grund wurde im Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises Fulda unter Einbindung der Feuerwehren, des THW sowie der DLRG eine Verbesserung des Hochwasserschutzes durch ein zentrales Sandsacklager beim THW in Fulda herbeigeführt, das durch drei Außenlager in Neuhof, Großenlüder und Hünfeld nun ergänzt wurde.

Nach notwendigen Erweiterungsmaßnahmen im Bereich der Gebäude bei der Feuerwehr Hünfeld konnte nun dieses dritte Sandsackdepot mit rd. 200 gefüllten Sandsäcken sowie einer großen Anzahl ungefüllter Sandsäcke ausgestattet werden. „Damit sind wir dezentral schnell handlungsfähig“, erläuterte Emil Schad vom Gefahrenabwehrzentrum am Landratsamt Fulda.

Bevor allerdings die Sandsäcke nach Hünfeld ausgeliefert wurden, erklärte Michael Hohmann von der DLRG Osthessen-Fulda am vergangenen Wochenende den Hünfelder Feuerwehrleuten auf dem Fuldaer THW-Stützpunkt den richtigen Umgang mit den Sandsäcken. Denn die Einstellung, dass mit Sandsäcken kein falscher Umgang möglich sei, ist weit gefehlt: In den großen Hochwasserlagen an Elbe bzw. Oder wurden etwa 25 % der Sandsäcke sinnlos bzw. falsch verlegt.

Wichtiger Schulungspunkt ist auch die Gefährdung für die eingesetzten Hilfskräfte gewesen, die direkt an Hochwasser führenden Flüssen tätig sein können. Denn durch die Veränderung des Gewässerbettes sowie durch die starke Strömung entstehen Gefahren, die erheblich sein können – nicht nur, wenn es sich um ein „Winterhochwasser“ mit extrem kalten Wasser aus der Schneeschmelze handelt.

Bei der praktischen Unterweisung durch die Kräfte des THW lag der Schwerpunkt im richtigen Handling der gefüllten Sandsäcke sowie das Gefühl für die notwendige Logistik: Ein Sandsack wird mit ca. 13 kg trockenem Sand gefüllt und wiegt dann zwischen 13 und 20 kg. Auf einer Euro-Palette können rund 70 Sandsäcke verlastet werden, wodurch ein Gewicht von über einer Tonne pro Palette zu bewegen ist. Für einen Sandsackdamm von 100 m Länge und einer Höhe von ca. 50 cm werden pro Meter 40 Säcke, insgesamt also 2.000 Sandsäcke benötigt. Um diese große logistische Herausforderung meistern zu können, verfügt das THW einerseits über entsprechende Fahrzeuge, die den Transport sicherstellen, aber auch über eine spezielle Wechsellader-Brücke, die mit 900 Sandsäcken dauerhaft beladen ist und von den betroffenen Orten über die Leitfunkstelle angefordert werden kann.

 

Bericht: Osthessen-News.de
Fotos: www.Osthessen-News.de; Konstantin Lotz

 

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