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Fulda, 18.10.2008

Wechselbrücke, Zunähmaschine, Sandsäcke

THW Fulda optimiert Hochwasserschutz


Das Hochwasserschutzsystem im Kreis Fulda wird optimiert. Für die Erhöhung der Transportkapazität von Sandsäcken haben die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) in Fulda einen gebrauchte Lkw-Wechselbrücke "runderneuert". Der Kreis Fulda hat die Anschaffungskosten von 600 Euro für den Anhänger und die Sanierungskosten von rund 5.000 Euro getragen. „In 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit hat das THW das Fahrzeug auf Vordermann gebracht“, erklärte THW-Kreisbeauftragter Michael Hohmann. Der Boden, die Plane und die Bremsen seien erneuert worden. Demnächst soll ein zweiter Wechselaufbau, der bereits auf dem Gelände des Fuldaer THWs seht, saniert werden. So soll im Notfall ein schneller Transport von Sandsäcken zur Hochwasserbekämpfung gewährleistet werden. Ein Wechselaufbau ist ein austauschbarer Ladungsträger, der sich schnell vom Trägerfahrzeug trennen lässt.

Säcke, Füll- und Zunähmschine

„Beim letzten starken Hochwasser im September 2007 war unser System ganz massiv gefordert“, erklärte Emil Schad, Sachgebietsleiter für Katastrophenschutz beim Kreis Fulda. Damals sei das System an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gestoßen. Mit der neuen Ausrüstung soll die Leistungsfähigkeit des THW in Sachen Hochwasserschutz nun noch weiter gesteigert werden. Neben dem Wechsellader besitzt das Technische Hilfswerk in Fulda auch eine Sandsackfüllmaschine und eine Zunähmaschine.

Zudem seien in Fulda ständig rund 3.000 Sandsäcke auf Vorrat gelagert, erklärte Schad. In den nächsten Tagen soll der neue Wechsellader beladen werden, damit im Notfall die Einsatzkräfte schnell ausrücken können. Insgesamt passen rund 500 Sandsäcke in einen Wechsellader. Neben diesen gefüllten Sandsäcken hat das THW in Fulda rund 60.000 leere Säcke. „Befüllte Sandsäcke können nicht unbegrenzt auf Vorrat gelagert werden. Außerdem müssen die Sandsäcke, die die Nässe anziehen gepflegt werden“, erklärte Kreisbeauftragter Hohmann. Die Sandsäcke vor Ort zu befüllen, sei deshalb nicht sinnvoll, weil der Sand am Hochwassereinsatzort nass würde. Und nasser Sand sei sehr schwer zu verfüllen.

Neben Fulda hat das THW im Landkreis drei Außenstellen für die Hochwasserbekämpfung. So lagern in Neuhof bereits 650 und in Großenlüder 200 befüllte Sandsäcke. Hünfeld wird laut Schad im nächsten Frühjahr mit Vorratssandsäcken ausgerüstet. Hier hätten erst noch die baulichen Voraussetzungen für die Lagerung geschaffen werden müssen.

Technik und Wissen

Neben der Technik hat das THW auch das nötige Wissen in Sachen Hochwasserschutz. „Die THW-Helfer können die Sandsäcke richtig verbauen. Darin wurden sie geschult“, erklärte Sachgebietsleiter für Katastrophenschutz Schad. Außerdem seien sie für die korrekte Mengenberechnung der Sandsäcke zuständig. (dk) +++



                             
 

Bericht: Osthessen-News.de
Fotos: Osthessen News.de und Christian Sauer

 


Angefordert durch: Gefahren-Abwehr-Zentrum Fulda
Einsatzort: Ortsverband Fulda
Weitere Beteiligte: THW Hünfeld, THW Neuhof, THW Donauwörth

 

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