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EICHENZELL, 12.01.2012

Hessenweit einzigartig

... Polizei und THW üben Notfallmanagement auf Autobahnen


"Kirchheim am 2. Dezember 2010: Verkehrschaos im Schnee durch querstehende LKW, über 12 Stunden stecken hunderte Autofahrer auf über 15 km Autobahn fest!" So lautete die Schlagzeile im Dezember 2010 in osthessischen Tageszeitungen und Presseberichten. Am Kirchheimer Dreieck und am Pommer ging in dieser Zeit nichts mehr. Die Räum- und Streudienste waren rund um die Uhr im Einsatz. Ebenso die Autobahnpolizei und DRK-Bereitschaft aus den umliegenden Bereichen. Dass nichts Schlimmeres passiert ist, ist eigentlich nur dem Zufall zu verdanken. Genauso gut hätten Personen, die durch Herzschwächen, Diabetes oder andere Krankheitsbilder belastet gewesen wären, lebensgefährliche Zustände erreichen und so keine schnelle Hilfe erhalten können.

Aus diesem Grund wurde bereits Mitte 2011 ein hessenweit, einzigartiges Projekt des Polizeipräsidiums Osthessen gestartet, um dieses Szenario zu vermeiden. In enger Abstimmung mit dem Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) des Landkreises Fulda, der Autobahnpolizei, den Autobahnmeistereien, den Rettungsdiensten, dem Katastrophenschutz und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) wurde ein Konzept unter der Leitung des Polizeipräsidiums Osthessen Direktion Verkehrsinspektion und Sonderdienste (Dir V/S) vertreten durch PR Herbert Bensing und PHK Horst George erarbeitet, das in Verbindung mit dem THW eine schnelle Beseitigung dieser Stauauslöser sicherstellen soll.

Am vergangenen Samstag nun, wurde dieses Szenario in einem technischen Ablauf auf dem Fuhrparkgelände der Fa. Förstina Sprudel GmbH&Co. KG in Welkers in einer durch den Ortsverband Neuhof geplanten Übung durchexerziert. Neben den technischen Einheiten und ihren dafür ausgebildeten Kraftfahrern und Führungspersonen waren auch Vertreter des Polizeipräsidiums Osthessen sowie des Gefahrenabwehrzentrums des Landkreises Fulda, PR Herbert Bensing und Uwe Heinel, sowie Gerhard Bub von der Geschäftsleitung und Joachim Trapp und Thomas Urban vom Fuhrparkmanagement der Fa. Förstina Sprudel GmbH&Co. KG anwesend.

Nachdem die Veranstaltung durch den Ortsverband Neuhof eröffnet wurde, sprach der leitende Sachbearbeiter Einsatz der Geschäftsstelle Gelnhausen des Technischen Hilfswerks (THW), Daniel Weber noch ein paar Worte, bevor der stv. Ortsbeauftragte von Fulda, Konstantin Lotz in die theoretische Übungsphase einleitete. Vorgehensweisen, rechtliche Hintergründe und verschiedene Sicherheitsbelehrungen wurden den Übungsteilnehmern vermittelt, als es dann zu den praktischen Umsetzungen zum Projekt „Bewältigung von Störfallen auf Bundesautobahnen“ überging. Dadurch, dass die Fa. Förstina Sprudel GmbH&Co. KG über eine breite Palette an Fahrzeugtypen und –herstellern verfügt, konnte hier besonders gut mit den eigenen Fahrzeugen das Anschirren der „querstehenden“ LKW ausprobiert werden. Hierbei wurde schnell klar, dass die vielen verschiedenen Ausführungen der verschiedenen Fahrzeugtypen keine einheitlichen und zufriedenstellenden Möglichkeiten zum An- und Abschleppen verfügen. Durch die speziellen Ausstattungen der Fahrzeuge des Technischen Hilfswerkes (THW) konnten aber hier diverse Möglichkeiten des Anschirrens bereitgestellt werden. Sei es durch Abschleppstange, Schlupp oder Kette bzw. aus Kombinationen daraus konnten die vielseitigen Probleme von ziehendem und zu ziehendem Fahrzeug bewältigt werden.

Nach Abschluss der ca. dreistündigen Übung bedankte sich PR Herbert Bensing nochmal bei allen Teilnehmern für das überaus großen ehrenamtliche Engagement und stellte fest, dass diesem hessenweit einzigartigem Projekt bei der Umsetzung nichts mehr im Wege stehe. Mit den professionell ausgebildeten Fachhelfern des Technischen Hilfswerks (THW) könne man beruhigt in die Zukunft gehen und das Projekt problemlos in die Tat umsetzen.

Alle Teilnehmer erhielten an diesem Tag einen Einblick in die Problembewältigung der doch sehr komplizierten Umsetzung der verschieden Konzepte der Fahrzeughersteller mit ihren Anhängevorrichtungen und deren Möglichkeiten zum An- und Abschleppen der Fahrzeuge. Nach Übungsrückbau bedankte sich nochmal die Übungsleitung bei den über 40 Teilnehmern der Ortsverbände Fulda, Hünfeld, Neuhof und Bad Hersfeld für ihre Einsatzbereitschaft. Ganz besonderen Dank galt dem Verkaufsleiter Gerhard Bub mit seinen Kollegen von der Fa. Förstina Sprudel GmbH&Co. KG für die Bereitstellung des Fuhrparks auf deren Fuhrparkgelände in Welkers. Der stv. Ortsbeauftragte von Fulda, Konstantin Lotz sowie der Sachbearbeiter Einsatz der Geschäftsstelle Gelnhausen des Technischen Hilfswerks (THW), Daniel Weber wünschten den Helfern des THW für ihre kommende Aufgabe viel Glück und gute Heimkehr von den deutschen Autobahnen in Hessen.

   

 

Bericht: Osthessen-News.de
Fotos: Osthessen-News.de

 

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