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Fulda, 02.06.2011

Jugendwochenende im Ortsverband

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Die Jugendgruppe verbrachte vom 02. Juni bis zum 04.06. ein Übungswochenende in der Unterkunft, bei dem der Spaß aber auch die Übung im Vordergrund standen. Unter anderem waren mehrere Ausflüge und eine große Nachtübung mit Personenbergung geplant.
Das Wochenende begann am Donnerstag mit einer Schnitzeljagt, die sich über das komplette Gelände des THW erstreckte und von unseren Betreuern vorbereitet wurde. Bei der Schnitzeljagt galt es 55 nummerierte Zettel zu finden und die Aufgaben zu beantworten und auszuführen. Im weiteren Tagesverlauf wurde in der Unterkunft das Nachtlager errichtet, die Feldbetten aufgestellt und Spiele mit der ganzen Gruppe durchgeführt. Bei Stockbrot und Lagerfeuer klang der Abend aus.

Am nächsten Tag standen zwei Ausflüge auf dem Plan. Als erstes stand eine Wanderung durch den Giesler Forst an, bei der wir viel Wissenswertes über den Wald, über unsere heimischen Baumarten, über Waldbrandgefahren und über die Gefahren von Waldschädlingen wie dem Borkenkäfer erfahren konnten. Die Exkursion durch den Wald wurde durch den für das Waldstück zuständigen Förster geleitet.

Da an diesem Tag das Thema Holz lautete, war unser nächstes Ziel das Sägewerk Engel am Ortsrand von Sickels, wo wir antike aber perfekt funktionierende Maschinen zu sehen bekamen. Diese werden unter anderem zum Zersägen und Entrinden der Baumstämme und zum Hobeln der fertig gesägten Bretter genutzt. Für uns war es spannend nachzuvollziehen, wie aus dem lebendigen Baum, den wir vorher im Wald gesehen haben, ein neues Brett oder eine neue Bohle wurde, die wir zum Beispiel auch im THW benutzen. Ein besonderer Höhepunkt war, als unserer Gruppe gezeigt wurde, wie ein kompletter Arbeitsgang per Handarbeit mit nur wenigen Arbeitern vollzogen wurde. Die alten Maschinen wurden genau erklärt und auch einzeln vorgeführt. Mit guter Laune fuhren wir zurück zur Unterkunft wo eine Ausbildung mit dem Thema Aufbinden einer Person auf eine Trage und dem Aufbau von Beleuchtung im Mittelpunkt standen. Am Abend gab es für uns eine Filmvorführung im THW, wo wir uns eine lustige Komödie anschauten.
Mitten in der Nacht, hieß es dann für uns Alarm ! In wenigen Minuten mussten wir angezogen mit Helm und Handschuhen im GKW1 sitzen und auf die Abfahrt und das Ok durch den Kraftfahrer warten. Nach der Anfahrt zum Einsatzort erkundeten die Gruppenführer die Einsatzlage. Der Auftrag hieß eine Halle, aus der Hilferufe zu hören waren nach verletzten Personen zu durchsuchen. Die Gruppenführer entdeckten ein verunglücktes Auto, zwei Verletzte und sie sahen, dass eine Person aus dem Auto fehlte. Da es in der Halle sehr dunkel war, mussten wir zuerst ein Beleuchtungssystem aufbauen. Nach und nach bargen wir die Verletzten, banden sie auf Tragen auf, wo wir das zuvor Gelernte anwendeten. Nach dem Aufbinden transportierten wir die Personen nach draußen ab. Nach kurzer Zeit fand ein Trupp die vermisste Person in einem verwirrten Zustand, befragte sie und brachte sie ebenfalls nach draußen . Während der ganzen Übung standen wir unter Funkkontakt, wodurch das Verständigen über Funk, das später für uns sehr wichtig sein wird, noch mehr eingeübt wurde.
Nach der gelungenen Nachtübung zogen unsere Betreuer ein positives Fazit. Die restliche Nacht schliefen wir uns aus und freuten uns auf den Besuch des Barfußpfades in Hofbieber am nächsten Morgen, wo unsere Zehen von Steinen bis hin zu Matsch alles zu spüren bekamen. Nachdem wir alles aufgeräumt und abgebaut hatten, machten wir uns auf die Heimreise.

So ziemlich jeder von uns blickte aber auf ein durchaus gelungenes und spannendes, sowie ein ereignisreiches Wochenende zurück. Wir waren uns einig, dass das Wochenende viel zu schnell vorüber ging. Im nächsten Jahr soll es eine Wiederholung geben. Viel Dank gilt unseren Betreuern, die uns das Wochenende in ihrer Freizeit ermöglichten und allen, die bei der Nachtübung mitgemacht haben.

       

 

Bericht: Paul Drexler (Junghelfer)
Fotos: Jan Fäller (Junghelfer)

 

Bilderstrecke
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Pressemitteilung
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