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Wasserkuppe, 14.04.2007

THW rückte KYRILL-Sturmschäden zu Leibe

Wanderwege wieder frei ...


14.04.07 - Wasserkuppe - Etwa 30 Spezialisten des Technischen Hilfswerkes Osthessen (Ortsgruppen Fulda, Hünfeld und Neuhof) waren heute zu einem ungewöhnlichen Arbeitseinsatz in der Rhön: unterhalb der Wasserkuppe hat der Orkan KYRILL im Januar wichtige und oft genutzte Wanderwege durch umgeworfene Bäume völlig blockiert. Für die jetzt beginnende Wandersaison hätte das bedeutet: täglich müssen viele hundert Wanderer auf die nahe Bundesstraße ausweichen und sind damit potentiell massiv gefährdet. Weil auch der Rhönklub als Unterhalter des überregional bedeutsamen Premiumwanderweges "Der Hochrhöner" mit eigenen Kräften nicht räumen konnte, erklärte sich dazu das Technische Hilfswerk mit einem schwerem Bergeräumgerät, 10-Tonnen-Seilwinden und jeder Menge Motorsägen zum unentgeltlich Einsatz bereit.

Fast den ganzen Tag lang waren die Maschinen unterhalb der Fuldaquelle zu sehen und hören, bis die Strecke von etwa zwei Kilometern vom Bäume-Chaos geräumt war. "Sicherheit hat absoluten Vorrang" erklärte Einsatz Konstantin Lotz, der auch stellvertretender Ortsbeauftragter des THW Fulda ist und am Abend gegenüber "Osthessen-News" in seiner persönlichen Bilanz noch "40 Festmeter Holz bewältigt" aufzählte. Und wie wichtig Sicherheit bzw. sichere Arbeitskleidung gerade bei der Arbeit mit Motorsägen ist, das bekam der 22-jährige Helfer Tobias Mehler am eigenen Körper zu spüren. Eine kleine Unachtsamkeit, einen Moment nicht aufgepasst - und da schnitt auch schon die laufende Kettensäge in seinen linken Oberschenkel. Passiert ist - nichts, denn Tobias hatte eine Sicherheitshose an - und deren Verlust ist allemal viel billiger als wochenlange Krankheit, Operationen, Arbeitsausfall und persönliche Einschränkungen.

Für die ehrenamtlichen THW-Helfer war der heutige Einsatz eine sehr praxisnahe Übung, die nach der Anfrage gerne angenommen wurde. Dabei legt das THW Wert auf die Feststellung, dass es sich hier um eine ehrenamtliche Unterstützung und Hilfe handelt, bei der keiner Privatfirma etwa ein Auftrag weggenommen wird. Die Waldbesitzer oder Wegebetreuer hätten für solche Aufträge gar kein Geld und das Aufräumen irgendwann in der nächsten Zeit selbst übernommen.

Auch nach der heutigen Aktion sind in der Rhön noch zahlreiche Wanderwege gesperrt, da Holz quer auf den Wegen liegt. Vielerorts bemühen sich die privaten Waldbesitzer und Hessenforst um ein zügiges Aufarbeiten. Auch für den Rhönklub gestaltet sich die Situation schwierig, da zahlreiche wichtige Fernwanderwege derzeit nur bedingt begehbar sind und die Markierung an den Wanderwegen beschädigt wurde.



                    
 

Bericht: Osthessen-News.de
Fotos: Osthessen-News.de

 


Angefordert durch: Leitfunkstelle Fulda
Einsatzort: Wasserkuppe

 

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